Beleuchtung

Verbessern. Sparen. Umwelt schonen


Projekte


Komplettumrüstung der Beleuchtungsanlage eines internationalen Werftbetriebs im Innen- und Außenbereich
IMMEN DER GESCHÄFTSLEITUNG


icon_document AUFGABENSTELLUNG

Unser Kunde hatte von vornherein klar definierte und unumstößliche Ziele, welche durch die Realisierung des Projektes erreicht werden sollten: 1) Kostenreduktion durch deutlich geringeren Energiebedarf, 2) Minimierung der Unfallgefahren am Arbeitsplatz und Schaffung einer besseren, produktiveren Arbeitsatmosphäre und schlussendlich  3) Zukunftssicherheit durch neueste LED-Technologie, einhergehend mit einer Verringerung des CO2-Ausstoßes zur Erreichung einer besseren Umweltbilanz, welche dem Kunden in den nächsten Jahren einen Wettbewerbsvorteil* verschaffen sollte. (*Anmerkung: dies war bislang die ungewöhnlichste, an uns gestellte Anforderung)

icon_piechart IST-AUFNAHME

Die über 50 Jahre alte Werft wies einen erheblichen Wartungsrückstand von sowohl Elektrik als auch Leuchtmitteln auf. Trotz hoher Energieverbräuche entsprach die Lichtleistung nicht der ASR und erhöhte das Krankheits- und Unfallrisiko.

icon_group  STAKEHOLDER

Neben der Prämisse der Zukunfts- und Ausfallsicherheit waren Vorstand, Schichtleiter und Belegschaftsvertreter einstimmiger Meinung, dass geringere Kosten durch Verbräuche, zukunftsweisende Technologie und Minimierung des Unfallrisikos Projektziele sein sollten.

icon_datareport_alt  BENCHMARKS / SOLL-FESTLEGUNG

Die uns von der Unternehmensleitung der Werft als auch anderen Stakeholdern vorgegebenen, zu erreichenden Ziele waren für ein produzierendes Unternehmen aus dem Bereich Metall- bzw. Schiffbau typisch, wenn auch in diesem Fall sehr hoch angesetzt: 1) Reduktion der Energieverbräuche um mindestens 60%, 2) eine bessere, tageslichtähnliche Arbeitsatmosphäre zur Erhöhung der Produktivität und zur Verringerung von Arbeitsunfällen sowie 3) Reduktion des CO₂-Ausstoßes um ein hehres Ziel von minimal 1.000 Tonnen pro Jahr.

icon_error-triangle WIDRIGKEITEN

Während der Bestandsaufnahme, mit Unterstützung unseres Partners DEKRA, sah sich das Projektteam drei Widrigkeiten gegenüber: 1) die Werft arbeitete im 24-Stunden-Schichtbetrieb und nutzte permanent fast alle Bereiche des Geländes, 2) nicht gekennzeichnete „Blindleitungen“ befanden sich noch in den Kabelschächten bzw. schlecht verlegte Leitungen wiesen Abrieb in der Isolierung auf oder waren auf „halbem Wege“ gekappt und ohne Funktion. Dem aber nicht genug, 3) die Deckenhöhe in Verbindung mit nicht geeigneten Untergründen stellte die Nutzung von herkömmlichen Steigern zur Montage in Höhen von über 12 Metern außer Frage.

icon_key TURN-KEY PROJEKT

Um die Realisierungsphase in-time durchführen zu können, wurde in Zusammenarbeit mit der Projektsteuerung der Werft ein zweiter „Schichtplan“ erarbeitet, so dass die Installationsarbeiten als zusätzliche Milestones in die internen Produktionsprozesse einfließen konnten. Durch die so geschaffenen Zeitfenster konnten die Arbeiten mit speziellen, nivellierbaren Hochleistungssteigern, weiterer Montagecrews und unter dem Einsatz von „Riggern“ pünktlich und ohne in die Produktionsprozesse des Kunden einzugreifen, fertiggestellt werden. Das Projekt wurde im Beisein aller Beteiligten schlüsselfertig an den Kunden übergeben und „live“ geschaltet.

 

icon_star ERGEBNIS

Die angestrebte Ersparnis von 60% beim Energieverbrauch wurde durch die intelligente, zukunftssichere LED-Technologie mit integrierter Sensorik sogar mit über 78% getoppt. Selbst die höchste Vorgabe, die wir jemals in ein Projektportfolio diktiert bekommen haben, die Reduktion des allg. CO₂-Ausstoßes des Unternehmens um min. 1.000 t/a, schlug mit beeindruckenden 1.230 t/a zu Buche.
Auch bei diesem Projekt, mit seinen herausfordernden Zielen, war es uns eine Freude das Betriebsergebnis, die umweltrelevante CO₂-Bilanz, das Arbeitsklima der Mitarbeiter als auch die Produktivität des Betriebes zu verbessern.


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